
„Es kann doch nicht unser politisches Ziel sein, dass Menschen ständig in Angst leben müssen, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Menschen brauchen für eine gute Lebensplanung eine gewisse Sicherheit im Berufsleben. Familiengründungen oder das Schaffen von Eigenheimen werden doch durch permanent befristete Arbeitsverhältnisse gravierend erschwert. “ Mit diesen Worten reagiert heute Innsbrucks AAB-Chef GR Andreas Wanker auf das gestern bekanntgewordene Urteil des Europäischen Gerichtshofs, welches Kettenverträge dem Grunde nach legitimiert. „Das EU-Urteil ist ein komplett falsches Signal zur falschen Zeit. In höchst unsicheren wirtschaftlichen Zeiten, wo mehr Stabilität und Sicherheit gefragt ist, wird die Position der unselbständig beschäftigen Menschen noch mehr geschwächt.
Wenn die EU nicht rasch ihren neoliberalen Kurs ändert, verliert sie gänzlich den Rückhalt in der breiten Bevölkerung“, so Wanker abschließend.
